So war meine Bachelorarbeit bei der HEWI zum Thema Design Thinking

Die Methode Design Thinking ist nicht nur für Unternehmen interessant, die damit Probleme zielgerichtet lösen können, sondern auch für Studenten. Lina Zschiesche widmete sich dem Thema in Ihrer Bachelorarbeit. Wir haben sie gefragt, wie sie auf das Thema kam, was sie daran begeistert und warum die Würzburgerin die Arbeit bei einem Unternehmen aus Waldeck-Frankenberg schreiben wollte.

 

Network: Liebe Lina, du schreibst momentan deine Bachelorarbeit bei der Hewi zum Thema „Der Einfluss der Methode Design Thinking auf die Innovationskultur von Unternehmen“. Wie kamst du auf dieses Thema?

Lina: In meinem Studien Schwerpunkt „Organisationsentwicklung“ haben wir die Methode kennengelernt, indem wir ein Semester lang Projekte mit Design Thinking durchgeführt haben. Jedes Team hatte ein eigenes Projekt, bei welchem am Ende des Semesters die jeweiligen Prototypen vorgestellt wurden. – Mich hat das damals so sehr interessiert, dass ich mich damit in der BA nochmal ausführlich beschäftigen wollte.

 

Network: Und wie ging es dann weiter?

Lina: Ein guter Studienfreund – der Bruder eines Network-Gründers – hat mich auf einen Design Thinking Workshop von Network bei der Firma HEWI aufmerksam gemacht und gefragt, ob ich nicht mitmachen wolle. Also sind wir im März zusammen nach Waldeck-Frankenberg gefahren.

Nach dem Workshop hatte ich ein Gespräch mit Frau Bernhard von HEWI, die mittlerweile meine Betreuerin für die Bachelorarbeit ist. Da ich damals aber noch im Schwerpunkt war und die Bachelorarbeit noch nicht anstand, habe ich mir damals noch keine Gedanken darüber gemacht. Als mein konkretes Thema dann feststand, bemerkte ich bei der Recherche, dass es sehr gut zum Fall der HEWI passen würde: Das Unternehmen hat die Methode erst ganz frisch angewendet. Da bleibt die Frage: Wie wirkt sich das auf die interne Innovationskultur aus? Darüber habe ich dann mit Frau Bernhard gesprochen und kurz darauf hatte ich die Zusage, im Hause HEWI zu schreiben.

 

Network: Wie bist du bei deiner Bachelorarbeit vorgegangen?

Lina: Ich habe im Rahmen der Bachelorarbeit eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Hierfür wurden mir acht Interviewpersonen zur Verfügung gestellt. Das waren zum Großteil Mitarbeiter, die selbst in irgendeiner Form an dem Workshop beteiligt waren oder generell etwas mit Design Thinking zu tun haben im Unternehmen. Diese Befragung habe ich ausgewertet und in meiner Bachelorarbeit nach dem Literaturteil mit eingesetzt. Während des Schreibens fiel mir auf, dass es ganz sinnvoll wäre, noch eine andere Meinung zum Thema mit einzubinden. Deswegen habe ich auch ein Experteninterview mit Tim geführt, der den Workshop bei HEWI geleitet hat.

 

Network: Was sind deine Pläne für die Zeit nach dem Bachelor?

Lina: Ich fange ab Oktober bei einer Bank in Frankfurt an zu arbeiten. Erst einmal ein halbes Jahr als Praktikantin im HR Bereich. Mein künftiger Arbeitgeber setzt ähnliche agile Methoden wie Design Thinking ein und generell könnte ich mir schon vorstellen auch beruflich etwas damit zu machen. Selbst nach der intensiven Bachelorarbeitszeit habe ich das Thema noch lange nicht satt. Im Gegenteil: Ich arbeite gerne im Team und bin kreativ. Das kann ich bei der Methode gut einsetzen.

 

Network: Viel Erfolg damit und vielen Dank für das Interview!

Zur Person

LINA ZSCHIESCHE

Jahrgang: 1993

Ich studiere: Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt

Meine Bachelorarbeit: schreibe ich über „Den Einfluss der Methode Design Thinking auf die Innovationskultur von Unternehmen“ – anhand des Beispiels der HEWI Heinrich Wilke GmbH

Mein Zuhause ist aktuell: noch Würzburg, ab Oktober Frankfurt

Meine Heimat ist: Würzburg

Mein Lieblingsort in Waldeck-Frankenberg ist: Schloss Waldeck mit wunderschönem Blick auf den See – aber bestimmt gibt es noch mehr zu entdecken. Ich komme sicher wieder!