Studierende erarbeiten mit Veltum mögliche Wege in die Zukunft eines Handwerksunternehmens

Zehn Studierende aus ganz Deutschland waren im Rahmen eines Workshops bei der Veltum GmbH zu Gast und ließen ihr Fachwissen und ihre Sichtweisen einfließen. Organisiert und moderiert wurde der Workshop von NETWORK Waldeck-Frankenberg.

Es ist Freitagabend, gegenseitiges Kennenlernen steht auf dem Programm. Auf der dunklen Landstraße Richtung Sachsenhausen sticht der Veltum Cube im LED Licht hervor – man betritt den minimalistisch und modern gestalteten Neubau und findet sich in einem durchgestylten Innenraum wieder – Cafebar, Stehtische, gläserne Meetingräume, Ausstellung – an jeder Ecke erklären Flatscreens und Grafiken die technischen Produkte. Die unsichtbare Technik ist allerdings noch viel imposanter – das Raumklima passt sich automatisch an, auch das Licht reagiert – alles andere steuert Jannik Veltum mit seinem Smartphone und erklärt den Teilnehmern bei einer Unternehmensführung die Zahlen und Fakten des Betriebes. “Die Digitalisierung ist schon längst bei uns angekommen – unsere Aufgabe besteht darin, diese auch als Handwerksbetrieb aktiv mitzugestalten und uns mit jungen Talenten zu vernetzen”, so Kathrin Kutz, die Personalverantwortliche im Vorfeld der zweitägigen Veranstaltung.

Die zu bearbeitenden Themen “Energiekonzepte der Zukunft” und “Neue Konzepte für den V-Cube Flagshipstore” wurden gemeinsam von NETWORK und Veltum definiert und beschäftigen den zukunftsorientierten Betrieb in seiner Entwicklung.

Samstagmorgen um 09:00 Uhr war dann offizieller Beginn. Die Teilnehmer, allesamt Studierende aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen, starteten mit der Bearbeitung der Aufgaben. Das NETWORK Team begleitete die beiden Teams mit der Kreativmethode “Design Thinking” durch den Tag, während die Experten der Veltum GmbH mit fachlichem Rat zur Seite standen. Kein Laptop, kein Smartphone, kein Tablet – Post Its, Stifte und die ganz individuellen Erfahrungen und Hintergründe der Teilnehmer waren gefragt.

Über sechs Phasen wurden Probleme analysiert, typische Kunden identifiziert und anschließend Lösungen für die Zukunft entwickelt. Das Ergebnis: Wändeweise bunte Zettel mit Fragestellungen, Ideen und Lösungsvorschlägen. “Überragend, wie viele Ideen in einer so kurzen Zeit generiert werden können”, fasst Thomas Haselhorst zusammen, der Regenerative Energien und Energieeffizienz in Kassel studiert.

“Mithilfe der Design Thinking Methode wird zunächst eine Masse an Ideen generiert, die erst in einem zweiten Schritt gefiltert wird”, so Tim Oberlies, der den Workshop moderierte. Kurz vor Ende wurden die ausgewählten Ideen in einem Modell umgesetzt und die Teilnehmer bereiteten sich für die anstehenden Präsentationen vor der Geschäftsführung vor. Wer allerdings einen Powerpoint-Vortrag erwartet hatte, wurde enttäuscht. –  Jedes Team stellte seine Lösung anhand des zuvor aus Pappe, Lego und Papier gebauten “Prototyps” vor. Anhand von Rollenspielen wurden die Reaktionen der Nutzer und die Funktionen der Idee anschaulich dargestellt und nebenbei so manch schauspielerisches Talent offenbart.

“Wir konnten heute eine ganz neue Art des Arbeitens kennenlernen – die Ergebnisse und Präsentationen der Teams haben meine Erwartungen deutlich übertroffen und besonders freue ich mich, dass wir so engagierte und hervorragend ausgebildete junge Menschen durch den Workshop kennenlernen durften”, zieht Stefan Veltum Resumé aus den zwei Tagen. “Der einzige Wermutstropfen ist, nicht selbst am Workshop teilgenommen zu haben”.

 

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